Licht-Glossar

Lumen, Lux, Farbtemperatur ???

Viele Bergrifflichkeiten im Zusammenhang mit Licht, welche uns im Alltag begegnen - hier so einfach wie möglich erklärt:
 

 
Lumen
(lm)
Bezeichnet die Einheit des Lichtstroms welche von einer Leuchtquelle abgegeben wird und wie sie vom menschlichen 
Auge wahrgenommen wird. Also das komplette Licht welches von einer Leuchtquelle abtritt. Wikipedia 
TIP: Die Lumenanzahl bei Leuchtmittel entspricht dem ca. 10-12 fachen der Watt-Angabe einer Glühbirne. 
Beispiel: Eine 60 Watt Glühbirne könnte durch ein LED-Leuchtmittel mit 600 Lumen ersetzt werden.
 
Lumen pro Watt
(lm/w) 
Gibt die Effizienz eines Leuchtmittels an. Je mehr Lumen pro Watt (Leistung), umso besser. Z.B. erzeugt ein modernes LED-Leuchtmittel 
wesentlich mehr Lumen pro elektrischer Leistung als etwa eine klassische Glühbirne. Mit LED-Leuhtmitteln sparen Sie also Strom und somit Geld.
Vergleichsliste bei Wikipedia 
 
Lichtstärke
(candela) 

Ist der Begriff für die Helligkeitswahrnehmung wenn man in eine Leuchtquelle hineinschaut. Ein Candela ist die wahrgenommene Helligkeit 
einer Kerze (candela). Dies sagt nichts über die komplette Lichtausbeute einer Lichtquelle (das währe dann Lumen).
Z.B. hat eine sehr weit abstrahlende Glühbirne bei gleicher Lumenzahl weniger Candela als ein Halogenspot mit 30°,
trotz insgesamt gleicher Lichtausbeute, da die Glühbirne in alle Richtungen abstrahlt.

 

Abstrahlwinkel
(°) 
 

Bezeichnet den Lichtaustrittswinkel eines Leuchtmittels .

Beleuchtungsstärke        
(Lux) 
Gibt die Menge des Lichts in Leistung - Watt auf einer von dem Leuchtmittel entfernten Fläche ab.
Die meisten Hersteller bieten zu Ihren Produkten Kegeldiagramme an, um dar zu stellen, wie viel Lux in welchem Abstand auf 
eine Fläche auftritt. Dies hängt dann von Abstrahlwinkel, Entfernung und Menge des Lichtstroms (Lumen) ab. 
Es gibt definierte Werte wie viel Lux z.B. auf einem Schreibtisch oder einer Küchenarbeitsplatte ankommen sollten. Wenn 
die Leuchtquelle beispielsweise 1,5 Meter über dem Schreibtisch hängt, bräuchte man nur im Kegeldiagramms des Hersteller 
nachschauen ob die geforderte Beleuchtungsstärke auch ausreichend sein wird.  Wikipedia
 
Farbtemperatur
(k)
Gibt an wie eine Lichtquelle empfunden wird (von warm bis kalt). Also die Farbe des Lichts. Hierzu gibt es bei Wikipedia eine tolle Übersicht.
Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin angegeben. Als Eselsbrücke kann man sich eine Flamme vorstellen. Um so heißer 
eine Flamme ist um so bläulicher wird Sie. Eine hohe Farbtemperatur bedeutet also mehr Blauanteil im Licht. In der Praxis möchte man es z.B. im 
Wohnzimmer gemütlich haben (warmes Licht - 3000K) - in der Küche oder im Büro kann es kälter sein (z.B. 4500K), da dies vom 
menschlichen Auge als heller wahrgenommen wird, welches dann automatisch auch als besseres Arbeitslicht dient. 
 
Farbwiedergabeindex
 (CRI)
Das menschliche Auge hat sich über die Jahre an Lichtquellen wie Sonnenlicht oder auch Glühlampenlicht gewöhnt. Wir empfinden 
die Farben der Gegenstände die von diesem Licht angestrahlt werden als "natürlich".  100% richtig = CRI von 100. 
Unterschiedliche Arten von Lichtquellen lassen Farben für uns unnatürlich aussehen. Wünschenswert ist eine sehr hoher 
Farbwiedergabeindex. Dieser hat nicht unbedingt etwas mit der Farbtemperatur zu tun. Mann empfindet eine Leuchte mit
einem geringen Farbwiedergabeindex auch als unangenehm (z.B. Energiesparlampen). Nach DIN-Norm werden acht Farben mit der 
jeweiligen Lichtquelle bestrahlt und dann gemessen wie sehr die jeweiligen Farben dem Ideal entsprechen.  Wiki hilft